Schätti + Co AG
Sennweidstrasse 2a
CH–8608 Bubikon
Über uns
Vom Handel zur Textilproduktion.
Am Anfang stand der Handel mit Gebrauchtfahrzeugen aller Art, mit Textilmaschinenzubehör und Alteisen. Zum Betrieb gehörte auch ein Bauerngut. Später kam der Handel mit Rohbaumwolle sowie die Verarbeitung von Baumwollabfällen dazu. Für diese Erweiterung zeigte sich die neuerstellte Bahnlinie wie auch der eigene Geleiseanschluss als sehr wertvoll. Nach dem frühen Tod des Gründers Emanuel Otto Schätti übernahm seine tüchtige Frau Aline Grimm, welche nicht nur die Kinder erzog, sondern auch die Geschäftsführung übernahm.
Nach wechselvollen Jahren, bedingt auch durch die Kriegszeit, entstand ein leistungsfähiger Aufbereitungsbetrieb für Faserabfälle. Mitten im Textilgebiet des Zürcher Oberlandes gelegen, bezog die Firma ihren Rohstoff, nämlich Baumwollabfälle, meist in Form von Flocken, von Spinnereien, Webereien und Wattefabriken der näheren und weiteren Umgebung; diverse Kunden und Lieferanten finden sich ebenfalls bei den Umnutzern. Das Flockenmaterial wurde den Reinigungsmaschinen zugeführt und von Schalen und Staub befreit; Fadenabfälle hingegen wurden auf der sogenannten Reissmaschine in ihr ursprüngliches Fasermaterial zurückverwandelt.
Aufgrund des Rückzugs der Textilindustrie im Zürich Oberland wurde die Verarbeitung von Textilabfällen eingestellt und der Handel um den Garnhandel erweitert. Seit einigen Jahren ist klar, dass die textilen Tätigkeiten am Bahnhof Bubikon der Geschichte angehören, da Lieferanten und Kunden in der Nähe nach und nach die Türen schlossen.
Wandel
Vision Bubikon.
Seit einigen Jahren werden die Lagerhallen anderen Nutzern zur Verfügung gestellt, nun zeichnet sich auch eine grundlegende Anpassung der Identität ab: Die nächste Familien-Generation kümmert sich ausschliesslich um die Transformation von einem Textilunternehmen zu einem Immobilienunternehmen, wie so viele Umnutzer auch.
Die Vision von Wohnen, Gewerbe und etwas Industrie am Bahnhof Bubikon wurde erstellt, nun sind die entsprechenden Schritte auf politischer Ebene und in der Entwicklung der einzelnen Baufelder nötig.